„Über mich“, Update 2018

Das war für mich das Jahr 2018

Keine Trainingspläne, keine Uhr…kein strukturiertes Training 

Es fühlte sich sehr gut an, das ganze Jahr über völlig autoreguliert zu trainieren, eigentlich zu üben  😎 . Auch wenn ich keinem Trainingsplan folgte und an keinem einzigen Wettkampf teilnahm, war ich ziemlich aktiv.

Im Update 2017 schrieb ich:

Seit dem 04.11.2017 laufe ich wieder. … Das linke Knie ist immer noch nicht so wie es sein sollte. Es scheint, als ob ich mehr Geduld brauche als ich ursprünglich dachte. Mein Ziel besteht aktuell darin, wieder drei Laufeinheiten pro Woche, ca. 20 – 30 km, hinzubekommen; schmerzfreit mit einem guten Gefühl.

Die 3 Laufeinheiten pro Woche mit ca. 20 – 30 km habe ich irgendwann im Laufe des Jahres hinbekommen; auch weitestgehend schmerzfrei. Was das linke Knie angeht, war es unterschiedlich. Mal fühlte es sich gut an und Mal gab es Tage, an denen ich kein gutes Gefühl hatte. So blieb es im Prinzip bis zum Jahresende. Ob es jemals so wird wie früher, weiß ich nicht, denn immerhin wurden bei der OP ca. 1/3 des Innenmeniskus entfernt  🙁 .

Erst seit Oktober 2018 fing ich an, die Laufstrecke zu verlängern und kam am 29.12.2018 auf 20 km am Stück. Das war mein längster Lauf in 2018. Ein progressiver Aufbau des Laufpensums war insofern etwas schwierig, weil ich alle 3 – 4 Wochen ein komplettes Wochenende an der Paracelsus-Heilpraktikerschule verbrachte und an diesen Wochenenden nicht laufen konnte.

Weiterbildung

Das Jahr 2018 stand voll im Zeichen der Ausbildung zum Fachberater für Training und Sporttherapie an der Paracelsus-Heilpraktikerschule in Hamburg. Diese schloss ich Ende November erfolgreich ab  😀 .

In wie weit ich das dort Gelernte in der Praxis umsetzen werde, wird sich im ersten Halbjahr dieses Jahres zeigen. Ich freue mich schon auf die Coachings.

Durch das Lernen für die o.g. Ausbildung blieb mir weniger Zeit zum Lesen anderer Bücher. Einige gute waren trotzdem dabei (z.B. das hier).

Fasten etc.

Zweimal Heilfasten im Jahr erscheint mir etwas viel für mich. Auch wenn das zweite Mal Heilfasten Anfang November ganz gut war, werde ich es künftig auf nur einmal p.a. á ca. 5 Vollfastentage reduzieren.

Daneben baute ich zweimal jeweils 3 Tage Keto-Fasten ein. Diese Art des Fastens ist deutlich unkomplizierter als das Heilfasten und tat mir jeweils gut. Ich bleibe dabei und versuche es sogar, in meine Vorbereitung auf den diesjährigen Hannover-Marathon zu integrieren.

Ansonsten blieb ich dem intermittierenden Fasten weiterhin treu. Es gab deutlich mehr Tage in 2018, an denen ich das IF praktizierte als Tage ohne IF. Selbst wenn ich schon gefrühstückt habe, war es so gut wie nie vor 9.00 Uhr -eher vor 10.00 Uhr- morgens; außer im Sommerurlaub , da gab es jeden Morgen Frühstück 😛 .

Ernährung

Keine wesentlichen Veränderungen im Vergleich zu den Vorjahren.

Das Gefühl, immer weniger zu wissen, je mehr Bücher etc. ich über Ernährung & Co. lese, bleibt bestehen; es bleibt trotzdem spannend.

Lifestyle

Ich werde immer spiritueller. Dieses Thema ist sicherlich einen extra Beitrag wert. Wer sich mit der Spiritualität beschäftigt, schaut zwangsläufig weniger bis gar kein Fernsehen und verfolgt wenig bis gar nicht das aktuelle Tagesgeschehen in den Mainstreammedien. So war es auch wieder bei mir in 2018. Fernsehabende waren erneut rar gesät und auch die Nachrichten habe ich wieder erfolgreich ignoriert. So machte sich meine Mutter beispielsweise Sorgen als sie von Bränden in Griechenland hörte, während wir zu dieser Zeit auf Kreta Urlaub machten. Ich wusste nichts davon und genoss den Urlaub.

Ansonsten bin ich noch mehr als 2017 barfuß spazieren gegangen, zuletzt am 25.12.2018 bei ca. 7 Grad C.  Es ist schon erstaunlich wie unterschiedlich die Reaktionen der Spaziergänger sind, denen ich dabei begegne. Von Begeisterung („oh, das ist aber toll, dass Sie barfuß gehen“) bis hin zum völligen Unverständnis (so deute ich zumindest bestimmte Reaktionen / Blicke) war alles dabei. Dabei gibt es kaum etwas Natürlicheres als barfuß zu gehen (oder zu laufen).

Ich konnte endlich die Meditation fest in meine Morgenroutine integrieren. Es gab sehr wenige Tage in 2018, an denen ich nicht meditierte. Jetzt darf ich noch an der Qualität der Meditation/ Stille arbeiten. Daneben zählt eine Mobility-Routine zu meinem morgendlichen Ritual.

Zahlen, Daten, Fakten

  • Keine Ahnung wie viele Kilometer ich gelaufen und wie viele Workouts ich absolviert habe. 24 Workouts waren es aber mindestens  😉
  • Die Beweglichkeitsarbeit / Mobilty begleitete mich wieder das ganze Jahr über. Bei der tiefen Hocke gelang mir in 2018 ein kleiner Durchbruch, auch wenn ich noch lange nicht am Ziel bin (komme ich da jemals an?)
  • Körpergewicht: max. 76,1 kg / mind. 69,3 kg (nach dem Heilfasten im März 2018)
  • Körperfettanteil: Keine Ahnung, da kein einziges Mal gemessen.

Januar 2019.

 

Foto: Buchmann „Über mich_Update 2018“

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