„Über mich“, Update 2016

Das war für mich das Jahr 2016

Licht und Schatten:

Die ersten 4 Monate des Jahres verliefen sportlich sehr gut und wurden mit dem guten Abschneiden beim Hamburg-Marathon gekrönt. Danach folgten 3,5 lauffreie Monate, in denen ich meinen Fersensporn auskuriert habe. Ende August fing ich wieder mit dem Laufen an; es waren anfangs ganze  4 km am Stück 😀 . Bis Ende Oktober lief ich durchschnittlich 16 km pro Woche. Danach wurde ich mutiger 😉 und entschloss mich dazu, den relativ anspruchsvollen 26 km Rundkurs um den Ratzeburger See zu laufen; Ziel: schmerz- und verletzungsfrei durchkommen. Mit dem Abschneiden war ich mehr als zufrieden.

Die lauffreien Monate taten mir gut, ich ging öfter und länger mit dem Hund spazieren, ging fast jeden Tag zu Fuß zur Arbeit und habe mich beim Krafttraining ausgepowert. Das Laufen fehlte mir nicht. ich habe mich mit der Situation sehr schnell arrangiert und war am Ende dankbar für diese Erfahrung.

Ich konnte mich während dieser Zeit auch als Personal Trainer versuchen. Mit dem Ergebnis waren wir (meine Klientin und ich) sehr zufrieden.

Meine Einstellung zum Laufen und zur Fitness im Allgemeinen…

…änderte sich nicht bzw. nicht wesentlich im Vergleich zum Vorjahr. Einige Beiträge, die ich im Internet las, und insbesondere die Lektüre des Buchs „Gesundheitsgeheimnisse aus der Steinzeit“ von Mark Sisson haben  mich allerdings dazu inspiriert, über das Thema Marathon und Marathontraining nachzudenken. Darüber werde ich noch einen Beitrag schreiben.

Der Stellenwert der Beweglichkeit erhöhte sich in 2016 noch mehr. Es mündete schließlich in dem Beweglichkeits-Adventskalender 2016.

Ernährung

Nach der Blutuntersuchung im April 2016 beschloss ich, das Intermittierende Fasten (IF) etwas einzuschränken und wieder öfter zu frühstücken. Das Frühstück, das ich ca. 3 Mal pro Woche zu mir nahm, bestand meistens entweder aus einem Chia-Pudding mit Obst oder Hirsebrei mit Apfel und Mandeln. Sonntags gönnte ich mir öfter „selbst“gebackene Dinkelbrötchen mit Ei, Lachs, Käse etc. Dazu nahm ich immer Blattsalat, des Geschmacks wegen und mit Blick auf den Säure-Basen-Haushalt (ich weiß, das Thema ist nicht unumstritten).

Seit September habe ich zweimal pro Woche das IF zeitlich ausgedehnt (nur eine Mahlzeit am Abend) und auch mit dem 36-Stunden Fasten experimentiert. Ich kann es eben nicht lassen 😛 , denn ich bin von den gesundheitlichen Vorteilen des IF nach wie vor überzeugt.

In 2016 hielt ich mich im Wesentlichen weiterhin an meine Grundsätze, die ich hier, hier und hier erläutert habe.

Das Thema Ernährung ist sehr komplex. Man kann schnell den Überblick verlieren. Je mehr ich mich damit befasse, um so mehr Fragezeichen tauchen auf. Manchmal  habe ich das Gefühl, dass ich nichts mehr weiß.  Es gibt sehr viele widersprüchliche Meinungen zum Thema gesunde Ernährung. Ich glaube, das könnte das Motto des nächsten Adventskalenders werden 💡 (das ist kein Versprechen 😎 ).

Weiterbildung und Lifestyle

Der zweitägige Workshop „Pain Free Training“ bei Patrick Meinart war ein Highlight. Ich kam mir zwar neben den vielen Personal Trainern, Physiotherapeuten, Osteopathen etc. tlw. „klein“ vor, das änderte jedoch nichts an meiner Motivation, die vielen sehr interessanten Informationen bestmöglich zu verarbeiten.

Im Sommer gönnte ich mir eine Stunde Personal Training mit dem Fokus Beweglichkeit. Es war aufschlussreich und hat mich  in meiner Beweglichkeitsarbeit weiter gebracht.

Mitte September fing ich mit einem 28 tägigen Kurs „Mobility Routine“ bei Tamay Jentjens an. Es war das erste Mal, dass ich für ein Online-Kurs Geld bezahlt habe; es hat sich gelohnt.

In dem Seminar „Functional & Langhantel Training“ beim LSV SH habe ich zwar ordentlich geschwitzt, die von mir erhofften Inhalte blieben jedoch weitestegehend aus. Während ich mich auf eine Einführung in das  Training mit der olympischen Langhantel einstellte und freute, durfte ich unter anderem eine gute Stunde Iron Pump genießen 😀 . Da hätte ich mich vorher besser informieren müssen.

Im Oktober fing ich mit der B-Trainer „Lauf“ Ausbildung beim SHLV an. Der Abschluss dieser Ausbildung steht in diesem Jahr an.

Ansonsten las ich wieder viele Bücher und war viel im Internet unterwegs. Dafür verzichtete ich gerne auf das Fernsehen. Auch den Nachrichtenkonsum habe ich nahezu eingestellt; ich kann mittlerweile keinen Mehrwert darin erkennen.  Das hier weiter auszuführen, würde den Rahmen dieses Updates sprengen.

Es gelang mir immer noch nicht, den mentalen Aspekt (Meditation, Yoga etc.) in meinen Alltag zu integrieren 😳 . In 2017 soll sich das definitiv ändern.

Privates

Alles im Lot 😛 .

Zahlen, Daten, Fakten:

  • 1.029 km Laufen = durchschnittlich 19,8 km pro Woche
  • 21,2 km = längster Trainingslauf
  • 5 Wettkämpfe, davon:
  • Marathon: 3:10:55
  • Halbmarathon: 1:28:19
  • 26,9 km (tlw. Crosslauf): 2:01:47
  • 126 Workouts, überwiegend in meinem Home-Gym
  • Viele Stunden Beweglichkeitsarbeit
  • Körpergewicht: max. 76,4 kg / mind. 70,5 kg
  • Körperfettanteil: max. 12,1% / mind. 9,4%

Januar 2017.

 

Foto: Buchmann „Über mich_Update 2016“

 

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