Sport ab 40: darauf sollten Frauen achten – Gastartikel

Das Magazin „Lebensfreude Aktuell“ richtet sich insbesondere an Frauen ab 45 Jahren. Die dort behandelten Themen decken sich zum Teil  mit  den Inhalten auf meiner Homepage. Auch die Zielgruppe dieses Online-Magazins frequentiert regelmäßig meine Homepage. Die Redaktion fragte mich nach der Möglichkeit, einen Gastartikel zu schreiben.   Das Thema war schnell gefunden, hier ist es:

Ab 40 wird Sport immer wichtiger, vor allem für Frauen. In diesem Lebensabschnitt sinkt der Östrogenspiegel ab und die Knochenmasse beginnt zu schwinden. Auch die Muskulatur kann jetzt abnehmen.

Das ist aber kein Grund zur Sorge, denn mit einem aktiven Lebensstil können Frauen körperlich fit bleiben.

Es gibt aber einige Dinge, auf die geachtet werden sollte, bevor mit den Trainingseinheiten gestartet wird. Ich verrate Ihnen, warum ein Fitnesscheck sinnvoll ist und welche Sportarten sich für Frauen ab 40 am besten eignen.

 

Fitnesscheck: Kann ich ohne Bedenken Sport treiben?

 

Auch mit 40 können Sie einer untrainierten 20-Jährigen davonlaufen. Voraussetzung ist, dass Sie regelmäßig Sporteinheiten einlegen. Wenn Sie über mehrere Jahre kein Sportprogramm absolviert haben, sollten Sie sich zunächst bei einem Arzt vorstellen.

Mithilfe einer Leistungsdiagnostik und der Abklärung eventueller gesundheitlicher Probleme erhalten Sie die Sicherheit, dass Sie bedenkenlos Sport treiben können.

Gegebenenfalls kann es auch sinnvoll sein, die Blutwerte checken zu lassen, um ein mögliches Eisendefizit aufzudecken.

Die gute Nachricht ist: Mit Sport an der frischen Luft, kann einem Vitamin-D-Mangel entgegenwirkt werden.

Ein Sportmediziner, Internist oder Orthopäde kann feststellen, wie es um Ihre Leistungsfähigkeit besteht. Zudem kann er Ihnen Tipps geben, wie ein zielgerichtetes Training für Sie aussehen könnte.

 

Abnehmen: die Kombination aus Sport und Ernährung bringt’s

 

Mit zunehmendem Lebensalter steigt auch die Wahrscheinlichkeit, lästige Pfunde anzusetzen. Das liegt daran, dass ab 40 der Grundumsatz sinkt, und zwar um ganze 10 %. Auch der weibliche Körper benötigt demnach weniger Kalorien, um die lebensnotwendigen Funktionen aufrecht zu erhalten. Durch Sport kann der Grundumsatz erhöht werden.

Beim Abnehmwunsch ist es ohnehin sinnvoll, eine gesunde Ernährung mit körperlicher Aktivität zu verbinden. Kleinere Anpassungen im Alltag können helfen, Fettfallen zu verhindern. Der beste Tipp ist, regionale und saisonale Lebensmittel selbst zuzubereiten. Damit können Sie einen direkten Einfluss auf die Kalorienmenge nehmen.

Wer sich körperlich bewegt, sollte besonders nährstoffreich essen. Unter Umständen kann auch eine Ernährungsberatung oder ein Kochkurs für Sie Sinn machen. So können Sie sich die notwendigen Kenntnisse mit Freude aneignen.

 

Sport ab 40: dieser Sport ist empfehlenswert für Frauen

 

Für körperlich gesunde Frauen ist Ausdauertraining wie Joggen gut geeignet, um das Körperskelett und den Muskelapparat zu stärken. Zudem profitiert Ihr Herz-Kreislauf-System von den regelmäßigen Ausdauereinheiten. Zur Knochenstärkung kommen aber auch Alternativen wie Walken oder Tanzen infrage.

Um Kilos dahinschmelzen zu lassen, eignet sich auch Krafttraining. Für Frauen ist besonders interessant, dass mit entsprechenden Übungen auch die Proportionen optimiert werden können. Beine, Hüften und Bauch lassen sich damit gezielt angehen. Krafttraining hat aber noch weitere Vorteile, denn damit können Sie Muskelschwund und Rückenschmerzen entgegenwirken.

Aller Anfang ist schwer? Das muss nicht sein. Mit Anfängerkursen im Bereich Rückentraining oder Body Shaping gelingt ein guter Einblick in die Materie.

Tipps für Sport bei schmerzenden Gelenken

 

Sie leiden unter Gelenkbeschwerden? Auch dann müssen Sie nicht auf Sport verzichten. Sanfte Bewegungsabläufe sind hier besonders wichtig. Am besten eignen sich Radfahren und Aqua-Gymnastik.

 

Wie viel Sport ist genug?

 

Für Frauen ab 40 sind 2 Stunden Ausdauersport und 1,5 Stunden Krafttraining, aufgeteilt auf 2-3 Trainingseinheiten pro Woche, optimal.

Anfänger sollten ihre Belastbarkeit am besten über zwei Monate hinweg langsam aufbauen. Damit wird dem Körper genügend Gelegenheit gegeben, sich an die neue Herausforderung zu gewöhnen. Schwimmen, Radfahren oder Walken eignen sich hervorragend, um eine gute Grundlage zu schaffen.

Danach kann das Leistungsniveau gesteigert werden. Mit Nordic Walking oder Joggen geben Sie Ihrem Körper eine neue Herausforderung. Etwa 30 Minuten pro Trainingseinheit gilt es durchzuhalten. Mit dem Tempo und der Zeit können Sie spielen. Bei zunehmender Sicherheit lohnt sich auch hier eine Steigerung.

Ein Trainingstagebuch kann Ihnen dabei helfen, Ihre Erfolge festzuhalten und Ihre Motivation zu stärken.

Frauen, die schon länger Sport treiben, können mehr Zeit in ihr Ausdauertraining investieren. Ein Sportcoach kann dabei helfen, einen individuellen Trainingsplan zusammenzustellen.

 

Unsicherheiten einfach wegtrainieren

 

Frauen, die jahrelang sportabstinent waren, haben anfänglich häufig mit Unsicherheiten zu kämpfen. Haben auch Sie Angst, sich zu blamieren? Spezielle Anfängerkurse und solche, die sich an Frauen ab 40 richten, können Ihnen Sicherheit vermitteln.

Alternativ können Sie sich nach einem Personal-Trainer umsehen. Die Investition lohnt sich, da der persönliche Kontakt die Motivation und die Erfolge erst so richtig anheizen. Viele Frauen haben dabei ein besseres Gefühl, da sie sich nicht um fremde Blicke kümmern müssen.

 

Fazit

 

Wenn Sie das 40. Lebensjahr überschritten haben, lohnen sich regelmäßige Sporteinheiten besonders für Sie. Von dem Training profitieren Ihr Muskelapparat, Ihre Knochendichte und Ihr Herz-Kreislauf-System. Zudem tut Bewegung auch Ihrer Seele gut. Gerade in dieser Lebensphase stehen viele Frauen vor tief greifenden Veränderungen. Neuanfänge und Umbrüche im Berufsleben und die anstehenden Wechseljahre können die Psyche belasten. Sport kann sich stabilisierend auf Ihr seelisches Wohlbefinden auswirken.

Bei langjähriger Sportabstinenz empfiehlt es sich zunächst, einen Arzt aufzusuchen, um einen Fitnesscheck durchzuführen. So kann sichergestellt werden, dass bei Ihnen keine gesundheitlichen Einschränkungen bestehen, die den Trainingserfolg behindern.

Frauen ab 40 profitieren am meisten von einer Kombination aus Ausdauer- und Krafttraining. 2-3 Trainingseinheiten pro Woche reichen aus, um Ihren Körper fit zu machen.

Bei Unsicherheiten lohnen sich spezielle Anfängerkurse oder die Inanspruchnahme eines Personal-Trainers. Wichtig ist, dass Sie sich auch während der Sporteinheiten wohlfühlen. Schließlich sollte das Training Ihrem Körper und Ihrer Seele guttun.

Falls du dich durch diesen Gastartikel angesprochen fühlst , schreib gerne einen Kommentar.  Etwaige Fragen leite ich gerne an die Redaktion von „Lebensfreude Aktuell“ weiter.

Dein Peter Buchmann

 

Titelfoto: AdobeStock_221457361 (Autor: Boggy)

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