Lauf-Adventskalender 2015, 6. Türchen -Das Abwärmen-

Das Abwärmen (Cool-down)…

wird meistens stiefmütterlich behandelt 😥 . Dabei spielt es, je nachdem wie intensiv dein Training war, eine wichtige Rolle. Es leitet nämlich die Regeneration ein. Diese ist umso wichtiger, je öfter du trainierst.

Nach einem intensiven Training empfiehlt sich ein lockeres Auslaufen -eine bis zwei Stadionrunden genügen-, um den Kreislauf langsam herunterzufahren. Damit werden Stoffwechsel-Endprodukte, insbesondere das Laktat, besser aus den Muskeln abtransportiert. Mit anschließenden Mobilisationsübungen, ggf. mit der Hartschaumrolle (z.B. Blackroll), sorgst du dafür, dass die durch das Laufen etwas eingeschränkte Beweglichkeit, wieder normalisiert bzw. verbessert wird.

Nach weniger intensivem Training kannst du auf das Auslaufen verzichten. Um den Kreislauf zu normalisieren, kannst du die letzten 100 Meter gehen. Anschließend ist die Hartschaumrolle und/ oder andere Mobilisationsübungen immer eine gute Wahl 😉 .

Und was ist mit Stretching ?

Das Stretching, also das statische Dehnen, sollte, wenn überhaupt nur locker durchgeführt werden. Den Mehrwert sehe ich hier lediglich im mentalen Aspekt. Physiologisch bietet Stretching, da sind sich viele Experten mittlerweile eining, keinerlei positive Effekte. Ganz im Gegenteil, übertriebenes Stretching kann dir sogar schaden, denn es kann die trainingsbedingten Muskelschäden noch verstärken.

joker   Joker:

Zieh die Laufschuhe, wenn das Wetter und das Trainingsgelände es zulassen, aus und laufe barfuß aus; zum Beispiel auf dem Fußballrasen im Stadion . Deine Füße freuen sich und du stärkst nebenbei deine Fuß stabilisierenden Muskeln 😉 .

Einen aktiven und entspannten Tag wünscht dir

Dein Peter Buchmann

 

Foto: Pixelio.de, © Klaus-Uwe Gerhardt, „erst mal verschnaufen“ und © Uta Herbert, „joker“

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